Vom Wald auf den Teller

Vom Wald auf den Teller

Wald

Wenn wir im ersten Büchsenlicht, bei Mondschein oder im nebeligen Spätherbst auf Ansitz gehen, sind wir danach nicht nur überwältigt von überragenden Eindrücken, sondern bringen auch die beste Fleischqualität für zuhause mit. Bei der Jagd ist der Schuss die letzte Konsequenz aus vielen handwerklichen Schritten und Überlegungen. Im besten Fall vernimmt ihn das Wild erst gar nicht. Und damit beginnt auch schon die Hygiene vor dem eigentlichen Verarbeiten.

Ein gut angebrachter Schuss zerstört möglichst wenig von der wertvollen Ressource Fleisch und ermöglicht ein rasches Aufbrechen des Stückes. Nach dem Schuss wird der nun von den Innereien getrennte Wildkörper senkrecht aufgehängt und bei 4-7 Grad gelagert. Allerdings erst nach einer gewissen Abkühlungsphase damit es zu keinem Kälteschock kommt. Leber, Herz oder Niere eignen sich dabei hervorragend für ein frisches Wildgericht. Wie das schmeckt, findet ihr in unserer Rezeptesammlung: schaut doch mal vorbei und holt euch den Wüdian auf euren Küchentisch!

Produktfoto Verpackung
Produktfoto Verpackung Speck

Ähnlich wie beim Rindfleisch sollte auch das Wild einige Tage abhängen und so während des Reifeprozesses zart und saftig bleiben. Bei unseren exklusiven Produkten achten wir von Beginn an auf eine ideale Lagerungstemperatur und genug Zeit, um das Beste aus dem Wild herauszuholen. Bevor Schlögel, Rücken oder Schulter in grobe und feine Teile zerlegt werden können, muss das Stück „aus der Decke geschlagen werden“, also das Fell abgezogen werden. Unter ständiger Einhaltung der Kühlkette wird nun von unseren heimischen Betrieben die Produktion unserer Rohware, Salami, Leberkäse oder Speck vorbereitet. Die Wertschöpfungskette vom Erlegen bis zum Anbieten in den heimischen Märkten liegt dabei zu 100% in Österreich.

Zuletzt werden unsere Wüdian-Produkte schließlich in nachhaltiger Verpackung bis in die heimischen Küchen geliefert. Mit 70% weniger Plastik als herkömmliche Lebensmittelverpackungen wollen wir diesem Stück Natur so gut es geht gerecht werden.

Zwar kann das Weidwerk allein den Fleischbedarf der ÖsterreicherInnen nicht decken, ihn allerdings wesentlich gesünder und nachhaltiger gestalten. Ein Gourmetstück aus unserer Heimat also. Wüd wie unser Land.

Fact BOX

Unser Revier

Wann wird gejagt?

Reh und Rotwild von Frühling bis Herbst, Schwarzwild ganzjährig (führende Bachen werden geschont)

Gründer

Weidmannssprache

Weidwerk = die Jagd

Schlögel = Schenkel

Träger = Hals

aufbrechen = Von Innereien separieren

Lieblingswild

Welche Teile werden verwendet?

Grundsätzlich alles was möglich ist, meist aber Rücken, Schlögel, Schulter

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